SCHUAMTA

SCHUAMTER KLOSTER

 

Zu den architektonischen Meisterwerken gehören die alten und neuen Schuamter Kloster-Komplexe. Beide wurden im tiefen Walde errichtet. Diese romantische Lage erhöht die Anziehungskraft, die von diesen architektonischen Schmuckstücken ausgeht.

Der ältere Schuamter-Komplex, bestehend aus drei Kirchen, befindet sich 7km von Telavi entfernt, der Hauptstadt Kachetiens.

Die älteste der drei Kirchen wurde im 5. Jahrhundert erbaut, als klassische dreischiffige Basilika. Die beiden anderen Kirchen aus dem 7. Jahrhundert orientieren sich an der Kreuzkirche von Mzcheta.

Diesen älteren Schuamter-Komplex charakterisiert seine sehr zurückgenommene Architektur. Ganz im Gegensatz zu der kachetinischen Kultur, die die Kirchen großzügig und pompös gestalten. Der neuere Schuamter-Komplex aus dem 16.Jahrhundert wurde von der kachetinischen Königin Tinatin in Auftrag gegeben.

Eine Legende über sie besagt, dass sie träumte, sie würde einen ehrwürdigen Mann heiraten und einen weißen Kornelkirschbaum finden. Am Ort, wo der Baum steht, soll sie für die Muttergottes eine Kirche gründen.

Die Legende erzählt weiter, dass Tinatin, aus Gurien in Westgeorgien stammend, den kachetinischen König Lewan II (1520-1574) heiratete. Auf dem Weg in die Heimat ihres Gemahls übernachtete sie in freier Natur. Das berühmte Chachulis Triptychon der Muttergottes führte sie mit sich.

Dieses Triptychon wurde an einen Kornelkirschbaum angelehnt und zur großen Überraschung stellte sie am nächsten Morgen fest, dass die Ikone über Nacht mit dem Kirschbaum verwachsen war.

Dies war für sie das Zeichen Gottes, an genau dieser Stelle das Kloster zu errichten. Hier befindet sich auch ihre Grabstätte.

 

IKALTO AKADEMIE

Die Ikalto Akademie

 

Die Ikalto Akademie wurde in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts n. Chr. westlich der Stadt Telavi gegründet. Der Gründer des Klosterkomplexes und der Akademie war ein Assyrer - der heilige Senon.Das Kloster war das wissenschaftliche Zentrum Georgiens, unterrichtet wurden Religion, Rhetorik, Astronomie, Philosophie, Pharmakologie, Geographie, kirchlicher Gesang und zudem handwerkliche Fächer wie die Bearbeitung verschiedener Metalle, Keramik und Weinbau.Die Akademie von Ikalto hatte eine wichtige Bedeutung für die Bewahrung und Entwicklung der georgischen Sprache. 1616 wurde der Komplex von Schah Abbas niedergebrannt.Zurzeit werden im Klosterkomplex Restaurationsarbeiten durchgeführt.

 

ALAWERDI

Kloster Alawerdi

 

Das Kloster Alawerdi befindet sich im Osten des Landes, in der Weinregion Kachetien. Gegründet wurde es 4. Jahrhundert von Ioseb Alawedeli. Von dem Gründer ist überliefert, dass er Wunder vollbringen konnte.

König Kwirike III von Kachetien hat in direkter Nachbarschaft zu dem Kloster Alawerdi in 11. Jahrhundert eine große Kirche errichten lassen.

Sie ist die zweitgrößte orthodoxe Kirche Georgien nach der Sameba Kathedrale.

 

 

GREMI

GREMI

 

Das Dorf Gremi, im Kreis Kvareli, liegt 16 km von der Ortschaft Kvareli entfernt. Seit der Bronzezeit war die Ortschaft besiedelt.

Mit der Zeit wurde die Gemeinde ein zentraler Handelsknotenpunkt und 1466 stieg Gremi zur Hauptstadt der Region Kachetien auf.Eine große kulturelle Förderung erfolgte durch König David, Königin Ketevan und Teimuras I. Sie förderten Schriftsteller und Gelehrte und sorgten dafür, dass ihre Bücher veröffentlicht wurden.Östlich von Gremi ließ König Lewan auf einem Berg ab 1565 ein Kloster errichten, die prächtigen

Malerarbeiten im Inneren des Klosters dauerten bis 1577 an. Erbaut wurde das Kloster in rechteckiger Form aus Ziegelsteinen, in drei Himmelsrichtungen liegen die Eingänge in die Abtei. 1616 wurde durch einen Eroberungsfeldzug von Schah Abbas ein weiter Teil Kachetiens dem Erdboden gleichgemacht, Gremi wurde größtenteils zerstört. Deshalb wurde Telavi zur neuen Hauptstadt Kachetiens auserwählt.

König Erekle II. -„Patara Kachi“- ließ zu Zwecken der besseren Verteidigung des Klosters Gremi um dieses eine Mauer errichten.

Seit den 1980er Jahren fungierte das Kloster Gremi als Museum und seit 1989 hat der christlich-orthodoxe Glauben dort wieder seinen festen Platz.

 

KHAREBA

Der Weinkeller „Khareba“

 

Der Weinkeller „Khareba“ befindet sich in der Nähe der Stadt Kvareli im Kaukasusgebirge. Der 7,7 km lange Tunnel wurde Anfang der 1950er Jahre von der Armee errichtet. Allerdings verlor der Tunnel bald seine Funktion und aus dem Armeestützpunkt wurde ein Weinkeller, in welchem die besten Weine Kachetiens aufbewahrt wurden.Der Weinkeller besteht aus zwei Haupt- und 13 Nebentunneln, die Gesamtlänge beträgt 7,7 km.Im Weinkeller „Khareba“ kann man wunderbar in einem Restaurant entspannen. Das Gebäude wurde auf einem 60 m hohen Berg gebaut, es vereint klassische und moderne Elemente. Von der Veranda hat man einen wunderschönen Ausblick auf das Kaukasusgebirge und das Alasani-Tal.

 

STADT SIGNAGI

STADT SIGNAGI

 

Die Stadt Signagi, gelegen in 750 Meter Höhe über dem Meeresspiegel, ist das Herz der Region Kisiki. Der kachetinischer König Erekle II, er lebte im 18. Jahrhundert, verband mit der Region Kisiki Erinnerungen an viele siegreiche Schlachten. Seine allererste Schlacht gewann er hier im Alter von nur 15 Jahren.

 Die Region Kisiki war die einzige Region Georgiens, in der es keine Leibeigenschaft gab. Auf jeden Fall fühlte sich der König mit der Region Kisiki sehr verbunden.

Auch ist für jede Georgierin und jeden Georgier diese Region besonderes bedeutsam, denn die heilige Nino, die das Christentum nach Georgien gebracht hat, liegt hier im Bodbe Kloster begraben.

 

 

 

©TRAVELGEO.DE

 ALLE RECHTE VORBEHALTEN